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20
Bilder à 20 Sekunden
Pecha Kucha Night, erfunden von Astrid Klein und Mark Dytham
(Klein
Dytham architecture), wurde 2003 in Tokyo erfunden als Plattform
für jugne Gestalter zum treffen, netzwerken und um ihre Arbeit
öffentlich zu zeigen. Aber wie wir alle wissen, gib einem Gestalter
(besonders einem Architekten) ein Mikro in die Hand und du steckst
für Stunden in einer Zeitfalle. Der Schlüssel der Pecha
Kucha Nights ist ein patentiertes System, um dieser Falle zu entgehen.
Jedem Redner werden 20 Bilder zugestanden, und jedes nur 20 Sekunden
gezeigt – 6 Minuten 40 Sekunden Ruhm, bevor der nächste
Redner kommt. Dies hält die Präsentationen knapp, das
Interesse des Publikums hoch und gibt mehr Leuten eine Chance aufzutreten.
Pecha Kucha (japanisch für Geplapper) hat ein Bedürfnis
nach einem Anlass befriedigt, um kreative Arbeiten einfach und locker
zeigen zu können, ohne einen Raum mieten oder einen Journalisten
anzuquatschen zu müssen. Dieses Bedürfnis scheint global
zu sein - da Pecha Kucha Night sich ohne Werbung und Druck virusartig
über 110 Städte in aller Welt verbreitet hat.
Pecha Kucha Night Frankfurt wird vom Deutschen Architekturmuseum
(DAM) veranstaltet, immer wieder in wechselnden Locations. Vom privaten
Club (Pure Basement)
über die Festhalle Frankfurt (Design
Annual 2007) bis hin zu leeren Räumen (Nebenraum
Velvet Club) oder in den Hof
des ehemaligen Polizeigewahrsams
führten die ersten PKNs. Schließlich veranstaltete das
DAM sogar auswärtige PKNs - so in São Paulo zur VII.
Architekturbiennale (am 12.11.07)
oder in Darmstadt zum 1. Architektursommer (19.05.08
in der Centralstation). Anläßlich der Luminale 2008 fand
die erste PKN
im DAM selber statt.
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